Was ist eine Kiezfarm?

Kiezfarm: [kiːt͡s, faʁm ]] kleines, städtisches, agrarwirtschaftliches Unternehmen und Lebenszentrum für seine Nachbarschaft

Farmlyplace ‚Kiezfarm bietet eine umfassende Lösung für Gemeinden, Quartiere und Nachbarschaften, einschließlich pädagogischer, sozialer und nachhaltiger Aktivitäten in Städten, unterstützt durch neuste Entwicklungen in Wissenschaft und Technologie – und produziert gleichzeitig lokale, frische, gesunde und nachhaltige Lebensmittel in städtischen Umgebungen.

  1. Die Kiezfarm als Konzept widmet sich der Einrichtung von Lernzentren, in denen Menschen zusammenarbeiten und ihr Wissen und die Erfahrungen mit der nachhaltigen und umweltbewussten Lebensmittelproduktion in Städten teilen können.
  2. Durch Partnerschaften mit Cafés in der Umgebung und lokalen Lebensmittelunternehmen hofft die Kiezfarm, eine sich selbst tragende Kultur des Anbaus von Lebensmitteln vor Ort zu Schaffen. Das Recycling organischer Abfälle und wertvoller Ressourcen ist für städtische Anwohner, Restaurants und Kantinen in Berlin, aber auch anderen Städten in Deutschland, Europa und der Welt schon ein wichtiger Bestandteil der städtischen Kultur geworden.
  3. Die Kiezfarm als Nachbarschaftsfarm ist eingebettet invorhandenen und ggf. temporär ungenutzten Stadtrau,sie versorgt die Öffentlichkeit mit Gemüseprodukten auch in nachhaltig ausgebauten Gebäuden.
  4. Teil des ursprünglichen Konzepts ist, dass die Anwohner sich direkt selbst beteiligen, als Freiwillige, Investoren oder als Minijobber.

Farmlyplace – ein lokaler Lebensmittelaggregator und Innovator für intelligente Lebensmittelproduktion und Urban Farming mit Sitz in Berlin – ist der Gastgeber für die Kiezfarm. Mit ihren monatlichen Food in the City-Meetups und verschiedenen auf städtische Agrarwirtschaft fokusierte Veranstaltugen trägt Farmlyplace dazu bei, die Stadt zu einem grüneren, widerstandsfähigeren und inspirierenden Ort für die Smart Cities der Zukunft zu machen.

Warum ist das wichtig?

Neben der Klimakrise ist die soziale Struktur, zum Beispiel Migration, alternde Gesellschaft und zunehmende Isolation der Bewohner, eine große und aktuelle Herausforderung, insbesondere in großen Städten. Die soziale Widerstandsfähigkeit der Innenstädte hat sich insbesondere während der Pandemie als Schwachstelle herausgestellt. Die soziale Stärkung von Stadtteilen und ihrer Infrastruktur erfordert Erfolgsgeschichten und Vorbilder. Die Bedeutung der städtischen Natur, der biologischen Vielfalt und der Widerstandsfähigkeit von Städten gegenüber dem Klimawandel wird auch im Dossier über Stadt und Gesellschaft (2019) hervorgehoben.

Den Stadtteilen fehlen Möglichkeiten, die oft abstrakten Einflüsse des Klimawandels greifbar zu machen und spielerisch in sie einzudringen, um die Dringlichkeit des eigenen Handelns zu spüren. Dieses Problem zeigt sich nicht nur in sozial benachteiligten Gebieten. Oft mangelt es an Vertrauen, dass klimafreundliches Verhalten und Gemeinschaft in der Stadt sinnvoll und machbar sind.

Besuchen Sie uns auf der Kiezfarm!

Für eine lokale Lernerfahrung mit urbaner Landwirtschaft in der Nachbarschaft, direkt zum Anfassen. Die Kiezfarm von Farmlyplace produziert in einer Remise in Berlin Charlottenburg köstliches Blattgemüse und exotische Kräuter und hat eine Erlebnisführung für Bildungskunden vorbereitet:

Jeden Mittwoch oder nach Vereinbarung lädt Farmlyplace Berliner Schüler und Studenten zu einer zweistündigen Führung durch die Kiezfarm in Charlottenburg ein.

Was können Sie lernen?

Sie werden durch die zentralen Arbeitsbereiche geführt und bekommen durch eine praktische Übung ein Gefühl für die urbane Landwirtschaft und Hydrokultur in der Großstadt. In einem spannenden Kurzvortrag erfahren Sie fast alles über die ressourcenschonende Produktion von Regenbogenmangold, Dinosaurierkohl. Die exotischen Sorten wie Thai-Basilikum, Mizuna und Shiso/Perilla kennen Sie vielleicht aus den asiatischen Restaurants in der Kantstraße. In der Kiezfarm erfahren Sie, wie und vor allem warum Hydrokulturen Ressourceneinsparungen bei Erde, Wasser, CO2 und Abfall ermöglichen und warum eine spezielle LED-Beleuchtung eine Ernte an 365 Tagen im Jahr ermöglicht.

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