Urban Farming und wie wir morgen essen wollen

Unser Essen soll keine langen Fahrtwege mehr haben, aber gleichzeitig extrem frisch sein. Weiterhin wollen wir auch gesundes Essen bekommen und eben keine Rückstände von Herbiziden, Pestiziden oder anderen Hilfsstoffen mit der Nahrung aufnehmen. Damit eine hochwertige, lokale Versorgung mit frischen und gesunden Salaten, Blattgemüsen und Kräutern direkt in den Städten möglich ist, startet FarmlyPlace mit Containerfarmen Berlin. Vor allem kann FarmlyPlace die Salate im Container nun unabhängig von Saison und Wetter 365 Tage im Jahr in Deinem Stadtviertel produzieren:

Für…

  • Dein Lieblingsrestaurant
  • Deinen Biomarkt um die Ecke
  • Deine Markthalle
  • Deine geliebte Kantine
  • Deinen Caterer in der Gemeinschaftsversorgung (GV)
  • Die besondere Cafeteria
  • Deine Schule oder Uni
  • Culinarische Events
  • …und das ist erst der Anfang

Wo findet Urban Farming statt?

Ort der Anzucht und des Wachstums sind ehemalige für die Lebensmittelproduktion ausgebaute Frachtcontainer. Diese „FramlyPlaces“ werden in Deiner unmittelbaren Nachbarschaft, im Stadtviertel, in Berlin, Hamburg oder München aufgestellt. Typische Orte für diese Art von Urban Farming sind ungenutzte Freiflächen auf dem Hof, dem Parkplatz, dem Betriebsgelände oder auf dem Dach eines Gebäudes.

Transportwege, Kühl- und Lagerzeiten entfallen bei dieser Art Urban Farming komplett und damit auch der CO2-Fußabdruck; damit ist FarmlyPlace besonders nachhaltig im Vergleich zu anderen Ansätzen.

Welches Saatgut wird verwendet?

  • Das Bio-Saatgut, aus unabhängigen Gärtnereien bezogen, ist garantiert frei von gentechnisch veränderten Organismen (GVO). FarmlyPlace ermöglicht darüberhinaus eine große Vielfalt an seltenen und auch historischen Sorten.
  • FarmlyPlace zieht die Salate und Kräuter in einem umweltfreundlichen Substrat. Dieses wiederverwendbare Substrat befindet sich in speziellen vertikalen Trägern, um die Pflanzen optimal mit Licht und Wasser zu versorgen.

Was wird verbraucht?

  • Die Pflanzen bekommen das nötige Wasser aus einem geschlossenen Wasserkreislauf.  Der Verbrauch beträgt im Durchschnitt lediglich 19-38 Liter pro Tag und Container, was ein Bruchteil des Verbrauchs in herkömmlicher Landwirtschaft ist. Darüberhinaus wird jegliche Boden- oder Grundwasserbelastung von vornherein ausgeschlossen.
  • Das für die Photosynthese der Pflanzen nötige Licht kommt aus einer energiesparenden LED Beleuchtung die in einem für die Pflanzen optimalen Licht-Spektrum gewählt und gesteuert wird.
  • Der Verbrauch von Ressourcen wie Kohlendioxid (CO2), Wasser und Licht wird auf die jeweiligen Sorten abgestimmt und ermöglicht so optimale Wachstumsbedingungen. Eine vollautomatisierte Anlage mit Sensoren- und Regeltechnik steuert die Temperatur, die Feuchtigkeit, den CO2-Gehalt der Luft und die Nährstoffzusammensetzung.

Was kommt dabei raus?

  • Als Ergebnis dieses kontrollierten Anbaubaukonzepts ernten wir bis zu 1000 qualitativ hochwertige Salatköpfe pro Container und Woche. Diese Form von Urban Farming ermöglicht eine sehr hohe optische und geschmackliche Qualität, Ausbeute und Haltbarkeit der Salate und Blattgemüse. Bemerkenswert ist die geringe Fläche von nur 30 m², die nötig ist um 4500 Pflanzen in einem kontinuierlichen Prozess anzubauen. 

Lokal

Keine Transportwege, da die Container im Stadtviertel stehen oder sogar auf dem Betriebsgelände der Kunden. Keine Kühlkette, kein CO2 Fußabdruck kontinuierliche Ernte 365 Tage im Jahr, 1000 Salatköpfe pro Woche.

Frisch

Das Produkt entsteht da, wo es verbraucht wird und wird unmittelbar vor der Verwertung geerntet – der Salat auf dem Teller wurde nur 10 Minuten zuvor gepflückt – das gibt dem Genuss eine ganz neue Dimension.

Gesund

Da Anzucht und Wachstum der Pflanzen in einem geschlossenen System erfolgen, kommen Herbizide, Pestizide oder Bestrahlung nicht zum Einsatz. Die optimierten Wachstumsbedingungen machen die Pflanzen gehaltvoll, wohlschmeckend und gesund.

Nachhaltig

Hydrokulturen haben im Gegensatz zu herkömmlichen landwirtschaftlichen Methoden einen sehr geringen Wasserverbrauch und belasten weder Böden noch das Grundwasser.

Warum fährt unser Essen zwei Wochen um die Welt, bevor es auf den Tisch kommt?

Salate, auch mit Bio-Siegel, müssen außerhalb der Saison über lange Strecken und aufwändige Kühlketten teilweise über Kontinente bis hin zum Verbraucher transportiert werden.
Häufig „fährt“ ein Salat zwei Wochen durch Europa, bevor er auf dem Teller landet. Zusätzlich wird nur ein Teil der Produkte wirklich verbraucht. Große Mengen verderben an den verschiedensten Stellen im Prozess oder sind optisch nicht mehr attraktiv für den Verbraucher, werden aussortiert und entsorgt.

Diese Art von Lebensmittellogistik hat verheerende Auswirkungen auf den Geschmack, die Qualität, die Kosten und vor allem die Umwelt.